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Chicago in der Zukunft: Die Welt ist in fünf Fraktionen unterteilt. Wie alle Sechzehnjährigen muss sich auch Beatrice einem Eignungstest unterziehen, um in eine der Fraktionen eingeordnet zu werden. Aber ihr Ergebnis ist nicht eindeutig: Sie ist eine Unbestimmte und somit eine große Gefahr für die Gemeinschaft. Aus Angst, ausgestoßen zu werden, verschweigt sie ihr Ergebnis und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das derer, die sie liebt, bedroht und muss sich zwangsläufig ihrem Mentor Four anvertrauen
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 Jayce und Ally

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Ken Mitglied
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 12:05 am

Ich konnte gar nicht in Worte fassen, wir erleichtert und glücklich in diesem Moment war, in dem Ally auf mich zukam, mich, wie sie es damals getan hatte, zu ihr herunterzog und mich ansah. Ich hatte erwartete, dass sie mich anschreien würde, oder sonstiges. Als ich aber ihre Worte hörte, konnte ich nicht anders. Ich zog sie dicht an mich heran und küsste sie. Es war kein zärtlicher, sondern ein eher fordernder Kuss. Ich hatte sie so vermisst.
Ihr Duft, der noch ein paar Tage in der Decke gesteckt hatte, war längst verflogen gewesen. Ich hatte ihre sanften Lippen vermisst, ihre Nähe und ihre Berührungen, einfach alles an ihn.
Und nun waren wir wieder vereint und in diesem Raum auch ungestört. Hier würde sie nicht das Problem haben, dass sie sich rausschleichen musste. Wir mussten nur darauf achten, dass Max uns nicht sah, das würden wir schon hinbekommen.
Meine Arme hatte ich um Ally geschlungen und drückte sie so an mich.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 12:19 am

Er küsste mich und ich musste unter seinen Lippen grinsen, nicht nur weil dies so sehr vermisst hatte sondern auch, weil das genau die Art von Kuss war die ich von ihm so sehr wollte. Ich wollte merken wie sehr ich ihm gefehlt habe, wie sehr er das hier vermisst hat. Ich erwiderte den Kuss leidenschaftlich und drückte Jayce leicht gegen die Tür während er die Arme um mich geschlungen hatte und mich an sich drückte. Dadurch, dass sein Rücken jetzt an der Wand angelehnt war konnte ich meinen Körper endlich so an ihn drücken, sodass kein einziger Zentimeter zwischen uns Platz war. Er hatte mir schrecklich gefehlt, alles an ihm. Aber besonders das hier, obwohl es an Jayce sicher noch mehr Seite gibt die mir gefallen würden. Aber irgendwann würde ich die Zeit haben, Jayce besser kennenzulernen. Aber jetzt reichte mir das hier vollkommen und zum ersten Mal seit zwei Wochen fühlte ich mich so wirklich komplett.
Ich vergrub meine Hände in seinem weichen Haar und hatte die Augen geschlossen während wir uns so küssten. Ich kannte keinen Menschen, der mich so um den Verstand brachte wie er. Ich konnte alle meine Sorgen ausblenden, dass es schwierig werden würde außerhalb dieses Raumes so zutun als ob ich ihn nicht kennen würde und so einen Kram. Außerhalb dieses Raumes fungierte ich als Fremdenführerin. Doch in diesem Raum war ich, was war ich eigentlich für ihn? Wir waren nicht zusammen, also was war hier meine Rolle? Man würde mich ja wohl kaum Liebhaberin nennen. Irgendwann müsste ich Jayce mal fragen, was ich für ihn war. Er würde es wohl am besten wissen.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 6:09 pm

Ally drückte mich gegen die Tür und erwiderte meinen Kuss leidenschaftlich. Sie drückte sich eng an mich und es fühlte sich einfach so perfekt an. Ich spürte, wie die ihre Hände in meinem strubbeligen Haar vergrub. Das hier war kein Techtel-Mechtel oder irgendeine blöde Liebelei, das hier waren echte, wahre Gefühle und das spürten wir beide.
Ich hob Ally hoch, umgriff ihr Oberschenkel mit meinen Händen und tastete mich Richtung Bett. Sie war sehr leicht, weshalb es keinerlei Schwierigkeiten für mich gab, sie zu tragen. Um ehrlich zu sein, hätte ich sie den ganzen Tag hier durchtragen können. Aber ich ließ die vorsichtig aufs Bett sinken und beugte mich über sie. Dann löste ich den Kuss und blickte direkt in ihre wunderschönen Augen.
Ich konnte gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich sie vermisst hatte und nun konnte ich endlich wieder Zeit mit ihr verbringen, auch, wenn wir außerhalb dieses Zimmers aufpassen mussten und uns wie Fremde verhalten mussten. Es würde nicht leicht werden, aber wer hätte gedacht, dass ich es nach hier schaffe? Und ich hatte es geschafft.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 6:27 pm

Mein Herz raste und ich konnte nicht verstehen, wieso es zwischen uns überhaupt so war. Wie kannten uns nicht, ich wusste kaum etwas über ihn und bisher hatten wir uns nur dreimal gesehen. Ich glaubte nicht an Liebe auf den ersten Blick, doch das hier war trotzdem besonders. Und ich empfand etwas für ihn, mehr als ich durfte. Mehr als ich jemals für einen Jungen empfunden habe.
Als er mich hochhob musste ich lächeln und umschling sein Becken mit meinen Beinen während wir uns weiter küssten. Er trug mich zum Bett und ließ mich dort nieder, seine Lippen lösten sich von meinen. Doch sein Gesicht blieb noch immer in der Nähe von meinem und wir konnten uns in die Augen sehen.
Ich konnte nicht beschreiben wie sehr ich diesen Jungen vermisst habe und ich wünschte, ich könnte es ihm zeigen. Vorsichtig zog ich ihn näher zu mir und lehnte meine Stirn gegen seine. "Danke, dass du hier bist. Ich...",ich stockte und drückte ihn einen Kuss auf die Lippen. "Du weißt gar nicht wie schlimm es ohne dich war.", sagte ich leise und blickte ihm in seine Augen. Ich wusste, was das hier war. Es war Liebe, es war nicht weniger und das hier war wohl das Bedeutendste in meinem ganzen Leben.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 6:38 pm

"Du musst dich nicht bedanken und ich weiß, wie schlimm es war. Die zwei Wochen ohne dich kamen mir so unendlich lang vor. Ich konnte nicht warten. Ich musste herkommen, ich musste dich sehen", antwortete ich, noch immer über sie gebeugt. Ich strich vorsichtig mit der Hand über ihre Wange.
Ich küsste sie noch einmal und lächelte sie dann an.
"Entschuldige, dass ich dich so überrumpelt habe", flüsterte ich. Aber ich hätte sie ja auch schlecht vorbereiten können. Jedoch war es für sie zu gefährlich immer wieder unerlaubt abzuhauen, ich war ja immerhin mit einer Genehmigung hier. Zwar musste auch ich aufpassen, aber das würde ich schon hinbekommen.
"Und ich hab es nicht einmal geschafft mich zu rasieren", fügte ich dann hinzu. Aber ich hatte ihn ja extra stehen lassen. Der Bart ließ mein Gesicht kantiger wirken, was mich mehr in der Menge der Ferox untergehen ließ.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 6:56 pm

"Ich liebe dich dafür, glaub mir. Du hättest nichts besseres machen können.", versicherte ich ihm obwohl ich auch Zweifel hatte. Vielleicht würde er hier Probleme mit anderen ferox bekommen und er hatte keine Chance gegen diese Kampfmaschinen. Ich machte mir sorgen um sein Wohlergehen, weswegen ich ihn die meiste zeit wohl nicht alleine lassen konnte. Aber wenigstens würde es dann so wirken, als ob ich meine Aufgabe gut machen würde.
"Würdest du sagen, dass ich komisch bin wenn ich sage, dass du mit dem Bart echt heiß aussiehst?", ich musste grinsen und musterte ihn währenddessen. Mit dem Bart sah er älter aus und auch männlicher. Außer die fehlenden übertriebenen Muskeln, sah er wie der perfekte ferox aus. Leider sah er zu gut aus, wenn irgendwelche Mädchen ihn sehen würden dann würde ich wohl mit Eifersucht zu kämpfen haben. Oder Jace würde zum ersten Mal sehen wie ich ausraste. Ich hasste die Mädchen generell hier, besonders da sie meinen Bruder bis zum geht nicht mehr belagerten. Sie sollten mir nicht auch noch Jayce wegnehmen. Denn irgendwie wollte ich ihn für mich alleine.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 7:07 pm

Erleichterung machte sich in mir breit. Sie war froh, dass ich hier war und das machte mich glücklich. Denn hätte sie mich nicht hier haben wollen, dann wäre ich wohl oder übel wieder gegangen. Aber sie wollte offensichtlich nicht, dass ich wieder gehe und am liebsten würde ich einfach für immer mit ihr hier bleiben. Mich nie wieder von ihr trennen müssen und vorerst würde das auch der Fall sein.
Ich musste lächeln, als sie sagte, dass ich mit Bart heiß aussah.
"Du bist schon aus dem Grund komisch, weil du mich magst", gab ich grinsend zurück.
"Du hast ganz schön abgenommen", sagte ich dann leise.
Ich ließ eine Hand an ihrer Seite entlang wandern. Ich spürte ihre Knochen unter der Haut. Sie wirkte sehr abgemagert, dennoch hatte sie auch Muskeln aufgebaut. Ich hoffte nur, dass es ihr nicht allzu schlecht ergangen war.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 7:33 pm

"Ich könnte das selbe auch von dir behaupten.", meinte ich neckend und strich ihm über die Wange. Ich wünschte, dass dieser Augenblick nie enden würde. Die nächste Zeit würde ich ihn zwar immer um mich haben, aber das würde nicht immer so sein. Aber hoffentlich, würde das ganze noch eine Zeit so gut gehen. Denn ich konnte ihn auch nicht die ganze Zeit beaufsichtigen, schließlich hatte ich genug mit meiner Initation zutun.
Als er ansprach, dass ich abgenommen hatte zuckte ich mit den Schultern. "Hatte keinen Appetit und hab die meiste Zeit im Trainingsraum verbracht oder auf leeren Magen getrunken und dann erbrochen.", ich sagte es, als ob es eine Selbstverständlichkeit wäre. Für ihn würde sich das ganze Wohl als dumm anhören und wenn er mir jetzt eine Moralpredigt halten würde, könnte ich ihm deswegen noch nicht mal sauer sein. Ich war mir bewusst, dass das alles blöd von mir war. Und ich selbst hatte bemerkt, dass mein Körper unter meiner sehr waghalsigen Aktion litt. Anfänglich hatte mein Mangen geknurrt, sich dagegen gesträubt was ich ihm antat. Doch jetzt ließ er mich in Ruhe und ich spürte keinen Hunger mehr, nur dass ich nicht mehr so viel Kraft wie am Anfang besaß. Ich würde die Kraft zwar brauchen, aber ich kam auch gar nicht mehr zum Essen. Das meiste ließ ich liegen um meinem Terminplan gerecht zu werden.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 8:23 pm

Ich schüttelte den Kopf.
"Du bist heiß, wenn ich allein daran denke, wie dir hier jeder hinterher gafft.... und du hast mir keine andere Wahl gelassen... ich musste dich einfach mögen und nicht nur mögen", sagte ich und küsste sie noch einmal zärtlich.
Ich biss mir auf die Lippe und schüttelte den Kopf. "Ally...bitte, tu das nie wieder", sagte ich und blickte ihr in die Augen. Ich hatte zwar auch kaum Appetit gehabt und somit auch fast nichts gegessen. Ich hatte mich in meiner Arbeit vergraben und kaum geschlafen, aber das was sie getan hatte...
Ich schüttelte noch einmal den Kopf. Hoffentlich würde sie nun wieder normal essen und sich nicht mehr betrinken. Für letzteres würde ich schon sorgen.
Ich ließ mich neben Ally aufs Bett sinken und zog sich dicht an mich. Ich schloss die Augen und genoss einfach den Moment, den Moment endlich wieder mit ihr vereint zu sein und ihre Nähe spüren zu dürfen.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 8:34 pm

Er fand mich heiß? Leicht biss ich mir auf die Lippe und sah ihn eindringlich an, also beruhte das zumindest auf Gegenseitigkeit. Ich erwiderte den Kuss sanft und als er sich von mir löste, dachte ich über seine Bitte nach. Es war eigentlich keine Bitte, sondern fast ein Befehl. Nicht hart ausgedrückt, aber er wollte mir darüber wohlmöglich keine Entscheidungsgewalt geben. Unwissend zuckte ich jedoch mit den Schultern. "Versprechen kann ich dir nichts.", gab ich zurück. An was er wohl dachte, er stempelte mich höchstwahrscheinlich als absolut verblödet ab. Schon alleine, weil ich das wegen ihm tat. Okay, schlau war es ganz und gar nicht. Aber es hatte mich abgelenkt und irgendwie hatte ich mich lieber mit dem körperlichen Schmerz auseinander gesetzt als mit dem psychischen Schmerz mich auseinander zu setzen.
Er ließ sich neben mich nieder und zog mich an sich, weswegen ich meinen Kopf auf seine Brust legte und seinem gleichmäßigem Herzschlag lauschte. Ich kuschelte mich enger an ihn und versuchte ihm so nah wie möglich zu sein, jeder Zentimeter zwischen ihm und mir fühlte sich wie ein tiefer Abgrund an. Es sollte nichts geben, was zwischen uns stand. Noch nicht mal die Luft.
"Wenn mich wer fragt wer du bist, was soll ich eigentlich sagen?", fragte ich ihn leise. Es kam einfach so aus mir heraus, ich wusste auch nicht genau wieso. Aber die Wahrscheinlichkeit zu vergessen diese Frage zu stellen war hoch, besonders in seiner Anwesenheit. Schließlich war es schwer einen klaren Gedanken in der Anwesenheit von ihm zu pflegen.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 8:54 pm

"Ich möchte nicht, dass es dir wegen mir schlecht geht. Ich sage nicht, dass ich das nicht verstehe, aber ich kann und möchte es auch nicht verstehen, dass du weiterhin soetwas machst um irgendwas zu vergessen oder zu verdrängen. Jetzt bin ich bei dir. Ich bin jetzt hier und werde nicht so schnell wieder gehen", sagte ich eindringlich.
Ihre Frage kam unerwartet. Ich musste selbst darüber nachdenken. Wäre ich ein Ferox und die ganze Sache zwischen uns somit nicht so kompliziert, wäre die Antwort klar, aber die Ferox kannten mich nicht. Max hatte gesagt, dass er sich etwas ausdenken würde, eine Story, warum ich als Ferox nicht im Hauptquartier gewohnt hatte. Er wollte es beim Abendessen tun.
"Ich weiß nicht... was bin ich für dich? Für mich bist du das wundervollste, was mir im Leben passieren konnte. Ich wäre gern.... dein Freund? Ich meine nicht ein Freund, sondern...", sagte ich und war mir sicher, dass es sich einfach nur bescheuert anhören musste.
Aber wie sollte man soetwas sagen oder erklären? Ich blickte sie an und wartete auf eine Reaktion, ein Lachen, ein Kichern, ein Lächeln oder Kopfschütteln, irgendwas.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 9:15 pm

"Ich wünschte, du könntest für immer bei mir bleiben. Das wäre wohl das Schönste.", gab ich offen zu und versuchte nicht weiter über meine leichten Essstörungen zu reden. Das musste jetzt einfach nicht sein.
Ich sah zu ihm als ich ihm die Frage stellten, hoffentlich würde Max einen Plan dafür haben. Aber so wie ich ihn in den letzten beiden Wochen kennengelernt hatte, würde ihm schon etwas einfallen. Die letzten beiden Wochen wurden wir eindringlich beobachtet und dass ich gut war, war leicht zu erkennen. So hatte auch Max mit mir geredet und ich lernte ihn näher kennen. Er behauptete, dass es wichtig wäre sich zu kennen. Er wollte wissen mit wem er es später zutun haben würde.
Als Jayce anfing zu reden unterdrückte ich jegliche vorherige Gedanken, schon alleine deswegen weil ich rot wurde. Er wollte mein Freund sein, meiner? Ich musste schlucken. "Ich will unbedingt deine Freundin sein...aber ich hab Angst Jayce. Schreckliche Angst, dass wenn du mich näher kennenlernst du vielleicht abgeschreckt von mir bist. Ich bin nicht immer nett und süß, schließlich bin ich nicht umsonst bei den Ferox.", ich machte eine Pause, ich hatte mich aufgesetzt und sah auf meine Hände welche in meinem Schoß lagen. "Du hast ein liebes Mädchen verdient, die immer bei dir sein kann wenn dir danach ist. Jemand der nicht jeden Tag sein Leben für nichts aufs Spiel setzt. Oder dich verletzt, weil mein Verhalten eher unangebracht und aggressiv sein kann. Ich möchte dir jegliche Unannehmlichkeiten ersparen." Es war schwer ihm das zu sagen, da ich am liebsten für immer in seinen Armen liegen wollte. Ich wollte aus einem mir nicht bekannten Grund die Frau an seiner Seite sein, für immer. Zudem wollte ich ihn jeden Morgen sehen wenn ich aufwachte, sein verwuscheltes Haar, sein Lächeln und ich wollte ihn riechen. Doch das würde wohl nie drin sein in einer Beziehung, wir würden immer in anderen Fraktionen sein. Ihn würde ich nie heiraten können, nie würden wir eine Familie sein...nie würde uns jemand akzeptieren.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 9:41 pm

"Das wünschte ich auch, aber wir sollten erst einmal die Zeit nutzen, in der ich hier bin", gab ich zurück und lächelte sie aufmunternd an. Es war mein ernst, was ich ihr sagte. Wir hatten erst einmal keine andere Möglichkeit. Wir mussten nutzen, was wir hatten und wenn ich mir das hier so ansah, war das schon ziemlich viel, im Vergleich zu dem, was wir vor zwei Wochen hatten.
Ich schüttelte energisch den Kopf. "Du kannst mich nicht abschrecken. Ich werde jede Seite, die ich neu von dir kennen lerne, lieben. Ich will niemand anderen, ich will nur dich. Und das bis zum Ende meines Lebens. Ich weiß, es klingt vollkommen bescheuert, weil wir uns erst das dritte mal sehen, aber so sind meine Gefühle, das kannst du mir glauben."
Ich hatte mich derweil auch aufgesetzt und ihre Hände in meine genommen. Dann drückte ich die sanft wieder zurück in die Kissen, schaute ihr einen Moment in die Augen und küsste sie dann sanft auf die Stirn, dann wanderte ich zum Hals und küsste sie dort einige Male zärtlich. Dann trafen meine Lippen auf ihre und sie verschmolzen zu dem leidenschaftlichsten Kuss, den es zwischen uns bis dato gegeben hatte.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 9:57 pm

"In der Hoffnung sie endete nie.", sagte ich und musste lächeln, allein schon deswegen dass er lächelte.
Die Wörter die aus seinem Mund quollen waren wohl die Schönsten meines Lebens und ich lächelte höchstwahrscheinlich wie ein Honigkuchenpferd. Ich ließ mich von ihm auf das Kissen drücken und beobachtete ihm bei jeder seiner Bewegungen. Erst küsste er mich auf die Stirn, dann wanderten seine Lippen zu meinem Hals und küssten diesen zärtlich. Die Haut unter seinen Lippen fing an zu Kribbeln und ich lächelte genüsslich. Er sollte nur mir gehören und so wie es aussah, waren wir diesem Gedanken nicht weit entfernt. Hoffentlich würde uns je etwas einfallen, sodass wir die Ewigkeiten füreinander hatten.
Seine Lippen fuhren meinen ganzen hals entlang bis sie auf meine Lippen trafen. Das war nicht nur irgendein Kuss, nein. Dieser Kuss war leidenschaftlich, nicht fordernd aber auch nicht ganz harmlos. Seine Zunge erkundete meinen Mund und traf auf meine. Vorsichtig fuhren meine Hände bis zu seinem haar hinauf und verschränkten sich darin. Dieses schöne Gefühl ihn zu küssen ohne Angst zu haben, dass jemand es bemerken würde.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 10:07 pm

Meine Hand strich ihre Seite entlang, während ich sie weiterhin küsste und meine Zunge ihre sanft umspielte. Ihr schien es ebenfalls zu gefallen, auf jeden Fall tat sie nichts um sich gegen meinen Kuss zu verschließen. Nein, im Gegenteil, ihre Zunge umspielte meine ebenfalls.
Es war so unglaublich und ich konnte mir nichts besseres vorstellen, als mit ihr den ganzen Tag so hier zu liegen, ihr nahe zu sein und sie so zu küssen.
Meine Hand fand eine Lücke zwischen ihrer Hose und dem Tshirt, welches ein wenig hoch gerutscht war. Ich ließ meine Hand auf ihrer heißen Haut ruhen.
Mein ganzer Körper kribbelte vor Glück. Das sollte immer so sein. Ich wollte kein Versteckspiel mehr, ich wollte meine Liebe zu ihr am liebsten in die Welt herausschreien, alle sollten es hören, dass ich allein ihr gehörte, dass ich nur sie wollte und dass sich das niemals ändern würde.
Es war so klischeehaft, aber es war wahr. Ich hatte sie gesehen und nun liebte ich sie, ohne, dass ich sie wirklich kannte, aber alles, was ich neu an ihr kennenlernte, brachte mich dazu, sie noch mehr zu lieben.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 10:28 pm

Mein ganzer Körper kribbelte und ich entdeckte neue Seiten an mir. Früher war ich immer etwas scheu vor Berührungen außerhalb eines Kampfes, doch ich genoss es wirklich mich von ihm anfassen zu lassen. Seine warmen weichen Hände auf meiner Haut zu spüren. Aber anscheinend gefiel ihm das hier auch, sonst würden wir uns nicht weiter küssen.
Vorsichtig drehte ich Jayce auf den Rücken und saß somit automatisch auf ihn. Unsere Lippen ließen jedoch nicht voneinander ab, genauso wie seine Hand an meiner Haut. Meine Hände strichen über sein schwarzes Shirt und ich musste unter seinen Lippen grinsen. Ich liebte alles an ihm, aber sagen würde ich es ihm vorerst wohl nicht. Das schreckt ab, da wir uns gar nicht kannten. Aber irgendein dumpfes Gefühl verriet mir, dass er der Richtige für mich war. Und er tat mir gut, er holte mich aus meinen Tiefschlägen heraus und kitzelte eine Seite an mir hervor die ich zuvor nie erlebt hatte. Jedem zu zeigen wie glücklich er mich machte, dieser unscheinbare gut aussehende Mann von den Ken.
Meine Finger spielten mit dem Saum seines Shirts während ich weiter in Gedanken war und allzu gerne seine Küsse erwiderte. Ich liebte dieses leichte Spiel unserer Zungen, es geschah von alleine und war ganz ungezwungen. Als ob wir dies schon tausende Male getan hätten, als ob wir uns in und auswendig kannten. Aber anscheinend mussten wir das nicht, wir hatten uns so ineinander verknallt und auch nach der kurzen Zeit war für mich schon klar, dass ich alles für Jayce riskieren würde. Nur um mit ihm glücklich zu sein, nur um ihn zu schützen. Er hatte ein erfülltes Leben bei den Ken und ich wollte ihm nichts nehmen, egal wer es erfahren würde. Ich würde mich dem stellen und alle anbetteln, dass sie ihn in Ruhe lassen. Er hatte es doch eigentlich so gut in seiner Fraktion und jetzt kam ich und hab alles an mich gerissen und wie es schien, reichte ihm das Leben in seiner Fraktion gar nicht mehr aus. Wäre ich doch bloß eine Ken.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 10:40 pm

Wir drehten uns im Bett und nun lag ich auf dem Rücken. Ally saß auf mir, unsere Zungen umspielten einander noch immer. Ich konnte gar nicht fassen, was hier geschah. Es war so unglaublich und ich fühlte mich so wohl. Es war richtig hier zu sein, wie es auch richtig war, dass wir uns getroffen hatten, es sollte alles so sein, da war ich mir sicher.
Ich spürte, wie sie am Saum meines Shirts herumspielte, ich ließ sie machen und drückte meine Hand noch dichter an ihren Körper. Wir lagen noch eine ganze Weile einfach da und küssten uns, ohne, dass uns jemand störte. Ich konnte nicht einmal sagen, wie lange wir so dalagen, aber ich wollte es einfach nur genießen.
Irgendwann hörte man draußen viele Schritte und Stimmen, die an dem Zimmer, in dem wir uns auf dem Bett vergnügten, vorbeigingen. Es schien irgendwas anzustehen. Da ich mich hier nicht auskannte und auch keine Ahnung hatte, ob es hier irgendwelche geregelten Zeiten für etwas gab, blickte ich Ally an.
Vielleicht wusste sie, was los war.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   Sa Aug 23, 2014 11:08 pm

Eine Ewigkeit lagen wir so dar und küssten uns, nichts und niemand störte uns und ich genoss es einfach ihn bei mir zu haben. Was ein Glück, dass er auf die Idee kam. Obwohl ich sie in den ersten Augenblicken eher dumm fand, stellte sie sich als sehr praktisch heraus.
Doch wir wurden von Stimmen gestört, sie drangen vom Flur aus in das Zimmer. Man hörte viele lachen und rennen. Das hatte ich ganz vergessen! "Ein Junge der vorher bei den Ken war hat sich die Grube hinunter gestürzt. Tot.", erklärte ich Jayce der mich nur noch verwirrte ansah. "Bei den Ferox wird der Tod gefeiert. Es wird eine Party geben, viel Alkohol und ja. Jeder geht dort hin, wirklich jeder. Niemand verpasst es, besonders wenn der Alkohol erstmal so richtig fließt. Und da hat mal einer gesagt, dass sich die Amite komisch verhalten. Den Tod zu verehren geht ja eigentlich zu weit. Besonders wenn die entsprechende Person so jung war und es getan hat um von den Qualen loszukommen.", fügte ich hinzu und setzte mich an die Bettkante. Ich fuhr mir durch mein leicht zerzaustes Haar. Der Zopf hatte sich gelöst und mein blondes Haar viel sanft an meinem Gesicht hinunter.
"Wenn du dich anpassen willst kommst du mit und tue so, als ob du gefallen daran findest."
Ich stand auf und zupfte meine Kleidung zurecht und sah Jayce aufmunternd an. Er würde das wohl nie verstehen, aber da war er nicht alleine. Anscheinend musste man betrunken sein, um den Tod zu lieben. Zumindest war es der einzige weg richtig mutig zu sein.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   So Aug 24, 2014 1:15 pm

Ally erklärte mir den Trubel und ich konnte es nicht fassen. Ich fand einfach keine Worte dafür, also blickte ich sie auf ihre Erklärung hin wohl einfach nur ungläubig und verwirrt an. Der Tod war doch kein Grund zu feiern, schon gar nicht, wenn sich ein so junger Mensch umbringt um sich von seinen Qualen zu erlösen, weil er es einfach nicht aushält. Ich schüttelte leicht den Kopf, setzte mich jedoch auf, um mit Ally dann mitzugehen. Denn ich musste mich anpassen, ich durfte nicht aus der Reihe tanzen, also musste ich auch hier mitmachen.
Ich stand auf und zog mein Shirt zurecht. Dann blickte ich Ally an. Eigentlich wollte ich hier nicht weg. Ich hätte so die ganze Zeit mit ihr verbringen können, abgeschnitten vom Rest der Welt. Hier in dem kleinen Zimmer, in dem wir einfach nur unter uns waren und anstellen konnten, was auch immer wir wollten. Aber das ging leider nicht. Denn es ging schließlich nicht nur um mich, sondern auch um Ally, die für ihren Platz in dieser Fraktion kämpfte und das durfte ich ihr nicht versauen.
Also verließen wir den Ort unsere Zweisamkeit und folgten den Mengen irgendwo hin. Da ich mich hier kein Stück auskannte, wusste ich auch nicht wohin. Aber wir landeten schließlich in einem riesigen Raum. Nun ja, Raum konnte man es auch irgendwie nicht nennen, aber ich fand kein anderes Wort dafür.
Es waren so viele Leute hier, überall wurde geredet, gelacht und getrunken.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   So Aug 24, 2014 1:27 pm

Als wir den kleinen Raum verließen, gingen wir mit der Menge mit und kamen an der Grube an. Dort war eine riesige Menschenmasse und an den Rändern war Alkohol auf Tischen aufgebaut. Alle redeten, lachten und trinken. Manche tanzten, andere knutschten rum. Die Rede hatten wir verpasst, zumindest eine Sache die uns verschont blieb.
Ich achtete darauf Jayce nicht zu verlieren und ging mit ihm gemeinsam zum Rand. Ich stellte mich mit ihm zu einer Gruppe und lehnte mich lässig an die Wand. Links von uns standen ein paar Typen, sie waren Initianten und hatten schon etwas zu viel intus. Rechts von uns stand Max mit Eric und Four. "Hey ihr Beiden. Na wie läuft's?", fragte und Max und ich zuckte lustlos mit den Schultern. "Wieso bekomm ich eigentlich die Drecksarbeit ab. Ich hab keinen Bock den Babysitter für so jemanden zu spielen.", erwiderte ich und deutete abschätzend auf Jayce. Max grinste mich jedoch nur verschmitzt an und drückte uns jeweils einen Becher Alkohol in die Hand.
Ich nippte an der roten Flüssigkeit und sah wieder zu Max der mich eindringlich beobachtete. Das war eher unangenehm, da sein Blick schon viel zu lange auf mir ruhte. Ich senkte wieder den Blick und setzte meinen Mund wieder an den Becher und trank den restliche Flüssigkeit mit einem Zug aus.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   So Aug 24, 2014 1:46 pm

Ich folgte Ally und gab mir alle Mühe, sie nicht aus den Augen zu verlieren. Sie steuerte zu einem der Tisch zu, die am Rand standen. Auf ihnen waren viele Flaschen und Becher aufgebarrt. Sie lehnte sich an die Wand und ich stand einfach nur da, wusste jedoch nicht so recht, was ich machen sollte. Viele die hier rumstanden, hatten schon gut etwas getrunken, alle waren gut drauf, was ich nicht verstehen konnte, da es hier um den Tod eines Initianten ging.
Nicht weit von uns stand Max mit zwei weiteren. Beide waren muskulös, einer von ihnen hatte ein sehr breites Kreuz und ein Piercing in der Augenbraue. Der andere hatte kein Piercing, aber man konnte ein Tattoo erahnen, welches von seinem Rücken aus ging. Er schaute mich durchdringend an.
Irgendwoher kannte ich ihn, ich hatte ihn schon mal gesehen, aber ich wusste nicht genau woher ich ihn kannte.
Max riss mich aus meinen Gedanken, als er mir und Ally je einen Becher reichte, der mit roter Flüssigkeit gefüllt war. Ich nahm einen kleinen Schluck und direkt spürte ich ein brennen in meinem Hals. Ich hatte bisher noch nie Alkohol getrunken, Alkohol betäubte, was weder die Candor, noch die Ken für gut befanden.
Max grinste, dann stellte er mich den beiden anderen vor: "Four, Eric, das ist Jayce. Jayce, das sind Eric und Four. Eric ist ebenfalls Anführer und Four könnte es auch sein." Sein Blick wanderte zu Four, der Schmunzeln musste. Das schien wohl nicht das erste Mal zu sein, dass das zur Sprache kam.
Four reichte mir die Hand und ich schüttelte diese.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   So Aug 24, 2014 2:00 pm

Ich hörte Max zu wie er Jayce vorstellte und musterte die vier eindringlich. Four war einer der angenehmsten Ferox-Mitglieder, Max war ganz okay und Eric war...wie sollte man ihn beschreiben? Ab und zu empfand ich ihn als ganz okay, doch ab und zu war er wohl mein größter Feind. Aber insgesamt ging das eigentlich alles, es war wirklich okay bei den Ferox.
Die Initianten links von mir fingen an Dinge zu schreien die unnötig waren und machten ein paar Mädchen an. Ich verdrehte die Augen, es waren Freunde von mir. Aber das wollte ich vor Jayce nicht zugeben, das war mir viel zu peinlich. Auch Eric bemerkte wohl mein leichtes Schamgefühl und setzte sein sehr hinterlistiges Grinsen auf und stieß mir in die Seite. "Geh ruhig zu deinen angeheiterten Freunden, wir passen auf Jayce auf.", neckte er mich und zeigte mir seine Zähne. "Eric, was ist dein verdammtes Problem?", zischte ich und drehte mich genervt von ihm weg. "Max, wenn es dir Recht ist, führe ich Jayce noch etwas rum. Bevor ich hier noch Sachen tue, die vielleicht nicht ganz so schlau sind.", ich deutete auf Eric und packte Jayce unsanft am Arm und zog ihn hinter mir her. Als wir aus der Masse draußen waren, ließ ich ihn los und ging weiter. Meine Schritte waren schnell, ich sollte Jayce eh das Hauptquartier zeigen von daher war dies hier jetzt wohl der beste Augenblick.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   So Aug 24, 2014 2:12 pm

Ein paar Leute hinter und hatten wohl zu viel getrunken. Sie machten Mädchen an und grölten lautstark herum. Es war ziemlich befremdlich für mich, aber ich ließ mir nichts anmerken. Was ich aber merkte war, dass es Ally ziemlich unangenehm zu sein schien und als Eric dann sagte, sie solle zu ihren Freunden gehen, verstand ich auch wieso.
Nicht, dass es mich gestört hätte, dass Ally mit diesen Kerlen befreundet war. Sie konnte immerhin nichts für ihr Verhalten und Alkohol lockte nun einmal oftmals die unangenehmsten Seiten aus den Leuten heraus. Ally wurde das ganze anscheinend nur noch angenehmer.
Sie packte mich am Arm und zog mich durch die Menge. Ich hob die Hand zum Abschied. Max lächelte, Eric grinste breit und Four nickte mir zu.
In der Hand, die nicht an dem Arm hing, mit dem mich alle durch die Ferox zog, hatte ich noch immer den Becher mit der roten Flüssigkeit. Sie schwabbte an den Seiten hoch und ein bisschen floss über meine Finger.
Als wir in einen ruhigen Gang kamen, ließ Ally mich los. Noch immer ging sie schnellen Schrittes und nun war ich es, der sie am Arm fasste, nicht so grob, wie sie es getan hatte, aber fest genug, dass sie stehen blieb.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   So Aug 24, 2014 2:25 pm

Als er mich festhielt blieb ich stehen und drehte mich zu ihm um. "Was ist?", fragte ich ihn genervt und versuchte seine Finger von meinem Arm zu lösen. Doch bevor ich sie komplett gelöst hatte, lag meine Hand etwas zu lange auf seiner. Trotzdem war ich sauer, sauer auf Eric. Er wusste sicher etwas, er musste einfach etwas wissen. Eric regte mich einfach auf, mit seiner unglaublichen Selbstbeherrschung und mit seinem selbstgefälligen Getue. Aber er war nicht dumm, er war zu schlau für diese Fraktion. Er kam von den Ken, niemand konnte mir sagen, dass es nicht daran lag. Eric musste einfach wissen, dass Jayce und ich uns kannte. Auch wenn er es vielleicht offen nicht zugeben würde, aber versuchte sich deswegen einen Spaß zu erlauben. Er wusste mit was er mich aufziehen konnte, besonders vor so Menschen wie Jayce.
Ich senkte den Blick und biss mir auf die Lippen. Vielleicht sollte ich Jayce hier stehen lassen und versuchen mich abzuregen, es wäre ungerecht meine Wut an ihm auszulassen. Er konnte nichts dafür, dass ich einen Hass gegen Eric pflegte.  "Es...es tut mir leid Jayce. Ich weiß auch nicht, ich sollte gehen.", murmelte ich und drehte mich zum Gehen um. Normalerweise wäre ich in so einer Situation nicht davon gestampft, ich hätte Eric angegiftet bis Four versucht hätte mich von Eric wegzuziehen. Doch ich wollte für Jayce perfekt wirken und Eric wollte mich anscheinend zum Deppen machen. Ich konnte auf seinen Lippen lesen wie er sagen wollte, dass ich immer mit diesen Typen Party gemacht habe. Dass ich die letzten beiden Wochen mit den Typen besoffen in einer Ecke rumgelegen hatte und alles. Aber das durfte Jayce nicht wissen, er wusste zwar dass ich oft getrunken hatte. Er durfte aber nicht wissen, dass diese Jungs meine Saufkumpanen waren.
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BeitragThema: Re: Jayce und Ally   So Aug 24, 2014 2:35 pm

"Ally, es ist alles okay, lass dich doch nicht von diesem Eric aufziehen. Deine Kumpels haben zu viel getrunken, okay und vielleicht benehmen sie sich nicht perfekt, auch okay, aber dafür kannst du ja nichts. Dafür musst du dich nicht schämen oder sonst was. Lass ihn einfach reden", sagte ich und ließ sie schließlich los. Wenn sie gehen wollte, würde ich sie nicht abhalten. Ich wollte nicht, dass sie dachte, dass ich sie bedrängen würde und ihr keinen Freiraum ließe. Nein, sie war eine eigenständige Person und auch, wenn ich sie liebte, oder gerade deswegen, musste ich ihre Entscheidungen akzeptieren und auch respektieren.
Ich liebte sie so oder so. Ob sie nun mit diesen Kerlen befreundet war oder nicht.
Ich blickte sie an und wartete auf eine Reaktion von ihr. Darauf, dass sie ging, jetzt wo ich sie nicht mehr hielt oder sich doch entschied zu bleiben.
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Jayce und Ally

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