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Chicago in der Zukunft: Die Welt ist in fünf Fraktionen unterteilt. Wie alle Sechzehnjährigen muss sich auch Beatrice einem Eignungstest unterziehen, um in eine der Fraktionen eingeordnet zu werden. Aber ihr Ergebnis ist nicht eindeutig: Sie ist eine Unbestimmte und somit eine große Gefahr für die Gemeinschaft. Aus Angst, ausgestoßen zu werden, verschweigt sie ihr Ergebnis und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das derer, die sie liebt, bedroht und muss sich zwangsläufig ihrem Mentor Four anvertrauen
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 Zeremoniesaal

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Ferox Anführer
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BeitragThema: Zeremoniesaal   Do März 12, 2015 10:38 pm

Der Saal in dem jedes Jahr die Zeremonie stattfindet

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Ferox Mitglied
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   So März 15, 2015 9:07 pm

[Changed form: Ferox Speisesaal]

Die Fahrt mit dem Zug dauerte nicht lange. Das monotone Rattern der Räder konnten mich jedoch nicht auf andere Gedanken bringen. Immer wieder musste ich an das triste Grau der Altruan-Roben denken, an das Gebiet, aus welchem ich ausgebrochen war, mich freigekämpft hatte. Ich war vor Jahren aus den Fängen meines Vaters geflohen und hatte nicht vor ihn noch einmal wieder zu sehen. Nein, ich hatte ihn niemals wiedersehen wollten, hatte gehofft, dass ich irgendwann von seinem Tod lesen würde und dann verspüren würde, wie der unendliche Ballast von meinen Schultern fiel.
Ehe ich mich versah, erblickte ich das große Gebäude und schluckte schnell die Galle herunter, die mir hochkam, dann sprangen wir aus dem Zug. Es war eine der einfachsten Übungen, die man als Ferox lernen musste. Aufspringen und Abspringen von einem fahrenden Zug. Das würden die neuen Initianten schon gleich lernen müssen.
Unsere Gruppe lief geschlossen die Treppen des hohen Gebäudes hinauf und stürmten den Saal. Natürlich waren wir die letzten. So waren die Ferox nun einmal. Sie wollten einfach immer den perfekten Auftritt. Ich ließ die anderen Ferox ihre Plätze einnehmen, während ich mich oben in die hinterste Reihe stellte und hinabsah zu dem grau gekleideten Mann, der auf der Bühne stand. Als etwas Ruhe eingekehrt war, ergriff er das Wort und meine Muskeln spannten sich wieder einmal an. Ich musste ruhig bleiben.
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Ferox Mitglied
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Mo März 16, 2015 9:15 pm

Zusammen mit all den anderen Ferox die sich dazu entschieden haben mit zur Zeremonie der Bestimmung zu gehen,befand ich mich nun im Zug.Ich lehnte an der Wand und sah durch die offene Tür zu wie die Landschaft nur so an mir vorbei raste.Bald kamen die Häuser des Altruanviertels in Sicht und kurze Zeit später,sprangen auch schon die ersten von uns aus dem Zug.Ich tat es ihnen nach.Am Anfang,noch bei meiner Initation hatte ich immer ein bisschen Schwierigkeiten damit gehabt in den Zug zu kommen,doch nun 2 Jahre später war es die einfachste Übung für mich.Wäre auch komisch,wenn ich es jetzt immer noch nicht so gut können würde.Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen rannte ich der Schar der Ferox hinterher.Natürlich nahmen wir die Treppen,schliesslich galten wir als Sportfanatiker.Es dauerte nicht lange bis wir alle oben ankamen und in den Zeremoniesaal hineinstürmten.Alle anderen Fraktionen waren schon da.Wir Ferox kamen immer zu spät,das war die Grundlage für den perfekten Auftritt.Ich stellte mich in eine der hinteren Reihen und sah nach vorne. In der Mitte des Raumes stand ein Tisch und auf diesem befanden sich fünf Schalen.Für jede Fraktion eine.Jede Fraktion hatte ein anderes Element.Um Teil dieser Fraktion zu werden musste man sich mit dem Messer in die Hand schneiden und einen Tropfen seines Blutes in die jweilige Schale tropfen lassen. Das Elemente der Altruan waren Steine,das der Ken Wasser,das der Candor Glas,das der Amite Erde und dann von uns Ferox: brennende Kohle.Ich war schon ganz gespannt wer sich alles für uns entscheiden würde und wer unsere Fraktion verlassen würde.ich selbst war vor zwei Jahren von den Candor gewechselt und hatte es bis heute noch nicht bereut.Vorne auf der Bühne stand Marcus Eaton,einer der Anführer der Altruan.Regungslos stand er dort und wartete darauf,dass Ruhe einkehren würde.Gerade als es etwas ruhiger wurde und er das Wort erheben wollte,fing ich plötzlich an mich laut zu räuspern und zu husten. "Idiot!" rief ich laut aus und ide Reihen der Ferox begannen wieder zu lachen.Ich griste nur breit und amüsierte mich wegen dem völlig verdatterten Gesicht von Eaton.Seine kleinen kalten Augen sahen sich nach mir,der Übeltäterin um,doch er konnte mich in der großen Menge überhaupt nicht ausmachen.
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Altruan Mitglied
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Di März 17, 2015 5:50 pm

Wir kamen in unserer grauen Formation in den Zeremoniesaal. Wie die Altruan es immer taten, waren wir die Treppe hinauf gekommen. Den Aufzug hatten wir den anderen Fraktionen überlassen. Ganz selbstlos gedacht. Wir gingen schön geordnet, viele mit gesenktem Kopf. Keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ich versuchte es auch, aber als wir zu unseren Plätzen gingen, sah ich mich neugierig um. Ich wollte wissen, ob meine Eltern da waren. Leya würde nicht da sein, sie würde nächstes Jahr erst 16 werden. Ein Jahr lang hatte ich sie nicht mehr gesehen. Ebenso wenig wie Jeanine und Oscar.
Jetzt konnte ich sie auch nicht entdecken, während Marcus nach vorne ging. Und ich wurde wieder abgelenkt, als die Ferox herein gerannt kamen. Ich würde zu gerne wissen, ob sie genetisch anders veranlagt waren und so besser rennen konnten und mehr Ausdauer hatten. Vielleicht war auch ein Gen isoliert. Ein Gen für Angst. Das würde einiges erklären.
Als sie sich, ziemlich laut, gesetzt hatten, sah ich nach vorne. Zu den fünf Schalen der Fraktionen und zu Marcus, der anfangen wollte zu sprechen. Er war dieses Jahr für die Rede dran. Aber bevor er dazu kam, kam ein lauter Ruf aus der Feroxmenge. Eine weibliche Stimme. Ich sah zu ihnen und beobachtete die Gruppe. Wer sah aus, als hätte sie es getan? Denn das war gerade ziemlich respektlos. Mein Altruan-Ich schämte sich, das so etwas zu einem meiner Fraktion gesagt wurde. Die Ken in mir stimmte der fremden Stimme zu. Aber ich durfte meine Ken nicht durch lassen. Deswegen senkte ich schnell den Kopf.
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Candor Mitglied
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Di März 17, 2015 7:02 pm

Heute war mein Tag, ja meiner, zumindest sagte Milly es mir immer und immer wieder, doch ich sah es nicht als meinen Tag. Milly war so aufgedreht wie noch nie und das obwohl sie keinen Grund dazu hatte. Ich war kein Stück aufgeregt, obwohl ich das sein sollte. Der Test, der meine Bestimmung offenbaren sollte, hatte bei mir nicht funktioniert und das hatte einen bestimmten Grund: Er ergab kein eindeutiges Ergebnis, doch ich wusste, dass ich ruhig bleiben musste. Außerdem hätte ich es mir gleich denken können. Alle anderen Candor waren ziemlich eitel und ich? Ich opferte mich in dem Sinne für meine Familie. Genau das war bei dem Test auch deutlich geworden. Altruan und Candor, obwohl ich eher den Altruan in mir sah als den Candor, immerhin log ich oft, um nicht zu zeigen, was in mir vorging, wie ich mit der eher schwierigen Situation klarkam. Trotz alledem gab es für mich gar keine Möglichkeit nachzudenken, ob ich wechseln sollte. Nein, denn ich konnte Milly nicht alleine lassen. Mein Vater hielt sich noch in Grenzen, aber wenn er mal wieder zu viel trank, rutschte ihm gerne einmal die Hand aus. So wie gestern. Er hatte ziemlich viel getrunken. Ein Glück war Milly schon im Bett. Ich wollte ihn ins Bett bringen, da hatte er mich geschlagen, nur weil er nicht ins Bett wollte, sondern noch mehr trinken wollte. Mein Wangenknochen war etwas geschwollen und gerötet, aber sonst sah man es nicht, weswegen ich es für die Zeremonie nur etwas übergeschminkt hatte. Mein Vater hatte mir die Haare geflochten. Es sah wirklich schön aus und meine Verletzung sah man nur noch, wenn man genauer hinsah durch die Schwellung.
Also machte ich alles wie immer. Ich versteckte und verbarg die Probleme vor den anderen, doch es war so besser. Auch in meinem Aushilfsjob um Geld zu verdienen hatte es nie jemand bemerkt oder mich zumindest nie darauf angesprochen und das wäre für einen Candor, der es wissen würde, ungewöhnlich, immerhin wurde uns nicht umsonst die Wahrheit zugesprochen. Man könnte auch sagen, dass Candor ihren Mund nicht halten konnten und einfach alles ausplapperten, was sie wussten. Meiner Meinung nach.
Wir waren schon länger mit den anderen Candor im Zeremoniesaal, da kamen die Ferox. Eine wirklich beeindruckende Fraktion. Stark. Mutig. Selbstbewusst. Eigenständig. Ich wusste, dass ich nicht für sie gemacht war, trotzdem faszinierte es mich. Ich sah zu Eaton als dieser sich vor die Menge stellte. Er schien erst nicht wirklich zu wissen, wie er anfangen sollte, doch ich sagte nichts, anders wie das Ferox Mädchen. Die Altruan in mir schämte sich dafür, doch ich ließ mir nichts anmerken. Immer wieder fiel mein Blick auf die Gruppe der vielen grau gekleideten Menschen. Altruan. Ich wusste, dass es besser zu mir passte und ich wusste, dass ich dann vielleicht endlich das leben konnte, was zu mir passte, doch Milly... Ich sah sie an. Sie hatte sich an mich gelehnt und ich hielt sie fest. Sie war mir unendlich wichtig und ich konnte und wollte sie mit unserem Vater nicht alleine lassen. Das schaffte sie nicht. Ich lauschte den weiteren Worten des Anführers der Altruan, kämpfte mit meiner inneren Gespaltenheit. Warum musste es so schwer sein? Ich schüttelte leicht den Kopf. Ich durfte nicht nachdenken. Ich war eine Candor. Ich war eine Candor. Ich gab Milly einen Kuss auf die Stirn und versuchte keine weiteren Gedanken daran zu verschwenden. Milly brauchte mich.
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Fr März 20, 2015 6:03 pm

Ich kniete in dem ratternden Zug, um von dem Luftzug nicht umgeworfen zu werden. Gestern noch war ich mit dem Zug zu der Schule gefahren, um den letzten Unterricht zu haben und um den Eignungstest durchzuziehen. Ich hatte das Messer gewählt und am Ende war meine Fraktion heraus gekommen. Ferox. Ich hätte mir auch nicht vorstellen können, die Fraktion zu wechseln.
Ich sah wie die anderen aufstanden und tat es ihnen gleich. Als sie sprangen, sprang auch ich aus dem Zug. Ich hatte keine Angst davor, ich war jetzt schon so oft gesprungen, das es Routine war. Ich kam mit den Füßen auf und rannte mit dem Schwung gleich weiter. Mein Herz raste, aber nicht von dem Sprung. Gleich würde ich mich endgültig entscheiden, zu den Ferox zu gehören. Dieser Gedanke elektrosierte mich und ließ mich weiter rennen. Ich sah die anderen um mich herum nicht mehr, oder ich nahm sie nicht mehr wahr. Sie waren da, aber das interessierte mich nicht mehr. Wir rannten die Treppe hoch und dann weiter zu den Plätzen unserer Fraktion.
Ich setzte mich eher mittig auf einen Platz und sah zu den fünf Schalen. Ich nannte sie gerne Schalen des Schicksals. Aber das sagte ich natürlich niemandem. Dort war auch der Anführer der Altruan, Marcus Eaton. Ich musste daran denken, wie ärmlich die Altruan mit ihrer grauen Kleidung aussahen, als ich eine Stimme hinter mir hörte. Sie rief laut zu Eaton hinunter und ich musste grinsen. Der verwirrte Anblick von Eaton war einfach perfekt. Und er hatte es wohl auch verdient. Irgendwie. Dann hörte ich seiner Rede zu, die ziemlich langweilig war. Ich wartete nur darauf, das mein Name genannt werden würde und ich mein Blut auf den glühenden Kohlen zischen hören würde.
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Di März 31, 2015 8:50 pm

Zusammen mit meinem Bruder Caleb,meinen Eltern und einer Gruppe anderen Altruan lief ich in Richtung des großen Gebäudes in dem sich der Zeremoniesaal befand.Heute war der Tag. Der Tag der Entscheidungen. Der Tag an dem sich jeder 16-jähriger und jede 16-jährige dafür entscheiden musste ob er oder sie seiner Fraktion bleiben treu bleiben würde oder doch lieber die Fraktion wechseln würde.Die Entscheidung war schwer,denn wenn sich einmal entschieden hatte,gab es kein zurück mehr.Ich hatte immer noch keine Ahnung was ich tun sollte.Sollte ich bei meinen Eltern bei den Altruan bleiben? Ich wusste,dass ich nicht für diese Fraktion geschaffen war,dass ich niemals so selbstlos sein konnte wie mein großer Bruder Caleb es war.Ich drehte meinen Kopf zu ihm und musterte ihn von der Seite. Er war der perfekte Altruan.Er half den Leuten ihre Einkäufe nachhause zu tragen und ermahnte mich im Bus für andere aufzustehen,wenn ich selber nicht daran dachte.Ich konnte mir ihm in keinen anderen Klamotten als den schlichten grauen Klamotten der Altruan vorstellen.In meinen Augen war es klar,dass er hier bleiben würde.
Noch vor ein paar Tagen hatte ich mir gedacht,dass mir der Bestimmungstest Aufschluss darüber bereiten würde was ich wählen sollte,doch dem war nicht so.Tori,die Ferox die den Test bei mir durchgeführt hatte,hatte ich gesagt ,dass sowohl Altruan,Ken und auch Ferox zu mir passen würden. Das hieß das ich eine Unbestimmte war.
Wir erreichten das Gebäude.So selbstlos wie die Altruan nun mal waren,überließen wir den Aufzug Leuten der anderen Fraktionen und nahmen stattdessen die Treppe.Alle schwiegen,das einzige was ich hörte waren die gleichmäßigen Schritte und das angestrengte Keuchen von uns.Als ich endlich oben angekommen war,war ich außer Atem.Ich konnte Treppensteigen noch nie sonderlich gut leiden.
Im Zeremoniesaal waren schon einige der anderen Fraktionen versammelt ,nur die Ferox ließen sich natürlich Zeit für ihren großen Auftritt. Ich hatte den Mut und den Stolz dieser Fraktion insgeheim schon immer bewundert. Ich setzte mich neben meiner Mutter und meinem Bruder zu den anderen Altruan und beobachtete die Leute. Die Ken in ihren blauen Anzügen,mit ihren großen Brillen und den streng nach hinten gekämmten Frisuren,zu denen ich theoretisch auch passen würden.Die ehrlichen Candor in ihren schwarz-weißen Klamotten die jegliche Art von Unehrlichkeit ablehnten.Die Amite, freundliche Leuten in orange-roten Kleidern.Wir,die Altruan,Leute in schlichten weiten grauen Klamotten die ein Selbstloses Leben führten und nun kamen die wilden Ferox in den Saal gestürmt.Sie waren für mich der Inbegriff der Freiheit.
Nachdem es einigermaßen still im Saal geworden war,begann einer unserer Anführer Marcus Eaton seine alljährige Rede zu halten.Ich hörte erst garnicht zu,sondern war in meinen eigenen Gedanken versunken.Schließlich wurden die Initianten nacheinader dazu aufgerufen nach vorne zu treten und ihr Blut in die Schale von der Fraktion tropfen zu lassen zu der sie gehören wollten.Ich hörte Jubelrufe aus den Fraktionen für die sich einer der Initianten entschieden hatte.Doch auch das Weinen derjenigen die zurückgelassen wurden vernahm ich.Plötzlich wurde der Name meines Bruders aufgerufen.Er warf mir einen kurzen Blick zu bevor er aufstand und nach vorne trat.Für mich war sicher,dass er die Altruan wählen würde doch plötzlich vernahm ich ein lautes "Ken!" Was? Nein,das konnte doch nicht sein,oder? Aber Caleb begab sich wirklich zu den blaugekleideten Leuten der Ken.Er hatte sich also wirklich für die Reihen der Gelehrten entschieden.Als nächstes erttönte mein Name: "Beatrice Prior". Erst als ich die Hand von meiner Mutter an meinem Arm spürte,stand ich auf und ging nach vorne.Langsam nahm ich das Messer in die Hand und stach mir in die Hand.Ich ballte meine Hand zu einer Faust und sah zwischen der Schale mit den Steinen der Altruan und der Schale mit den glühenden Kohlen der Ferox hin und her. "Du musst an deine Familie denken aber auch an dich!" hörte ichdie Worte meines Bruders die er gestern zu mir gesagt hatte.Es fiel mir zwar etwas schwer,doch ich öffnete die Hand und hörte wie mein Blut mit einem Zischen in den Kohlen der Ferox landete. Die Menge jubelte,als ich zu ihnen ging,doch ich wusste nicht genau was ich fühlen sollte.Ich traute mich nicht einen kurzen Blick zu meinen Eltern zu werfen,sondern musterte die Leute der Fraktion für die ich mich letztendlich entschieden habe.
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Mo Apr 20, 2015 11:12 am

Marcus hatte gerade erst ein paar Worte von sich gegeben, da räusperte sich eine Ferox neben mir. Ihr Name war Jade und ich hatte sie selbst erst vor 2 Jahren ausgebildet. Sie war von den Candor gewechselt und hatte auch eine dementsprechend große Klappe. Es hätte mich eigentlich nicht wundern sollen, dass aus den Reihen der Ferox irgendetwas kommen würde, doch dass es gerade genau von Jade kam. Auf das Räuspern und Husten ihrerseits folgte ein ''Idiot'', was den Rest der Fraktion zum Jubeln und Gröhlen brachte. Ich schluckte schwer, als Marcus die Feroxreihen nach der Quelle der Unruhe durchsuchte. Ich war mir mehr als sicher, dass sein Blick ein paar Sekunden lang auf mir hängen blieb, ehe er dann einfach fortfuhr.
Ich wäre wohl am liebsten herausgestürmt, aber das war nicht möglich und was sollte schon geschehen? Marcus würde wohl nicht auf mich zukommen und mit mir reden wollen, wieso denn auch? Er hatte absolut keinen Grund dafür und selbst wenn, ich hatte mit ihm nichts zu bereden.
Schließlich begann auch die Zeremonie und nach und nach entschieden sich die Jugendlichen für ihre neue Fraktion. Immer, wenn ihre Wahl auf die Ferox fiel, begannen meine Fraktionsmitglieder zu jubeln und begrüßten sie in unseren Reihen.
Es war ein merkwürdiges Gefühl wieder hier zu sein. Eigentlich hatte ich das auch nie wieder vorgehabt nach meiner eigenen Zeremonie, aber ich hatte keine Wahl gehabt. Meine Aufmerksamkeit wurde wieder auf die Bühne gelenkt, als ich einen Namen hörte, der mit bekannt vorkam. Prior. Andrew Prior war mit meinem Vater in der Regierung. Er hatte 2 Kinder und Caleb wurde aufgerufen. Mein Blick durchforstete die Reihen der Altruan, als ich schließlich die Priors ausmachte. Andrew und seine Frau Natalie blickten stolz auf die Bühne, wo Caleb gerade das Messer in seine Hand genommen hatte. Sie waren sich sicher, dass er die Altruan wählen würde, doch ihre Blicke trübten sich, als Marcus Calebs Wahl ausrief - Ken.
Vollkommen perplex schien auch Calebs kleine Schwester zu sein, die direkt nach ihm wählen sollte. Man konnte ihr ansehen, dass sie unter einem enormen Druck stand. Auch sie hatte wohl damit gerechnet, dass ihr Bruder weiterhin bei den Altruan bleiben würde. Unschlüssig stand nun Beatrice vor den 5 Schüsseln. Ein Ausruf der Wahl war nicht notwendig, denn als die Ferox das Zischen der Kohlen hörten, begannen sie zu Jubeln und begrüßten Beatrice in unseren Reihen.
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Mi Mai 06, 2015 11:30 am

Ich hörte und sah, wie einer der Altruan zu den Ken wechselte. Das war wirklich selten. Jeder wusste, das sich die beiden Fraktionen nicht ausstehen konnten, auch wenn die Altruan das nicht allzu offen zeigten. Sie halfen, egal welcher Fraktion. Das war lächerlich. Die Amité mochte ich auch nicht. Zu allen freundlich sein, auch wenn man jemanden nicht leiden konnte? Was war denn daran gerecht. Die Ken...Sie waren in Ordnung. Ich hatte manchmal etwas mit ihnen zu tun gehabt und das hatte immer funktioniert. Mit den Candor kam ich am Besten zurecht, nach meiner eigenen Fraktion natürlich. Die Candor sagten die Wahrheit. Vorr dem Gesetz sollte man die Wahrheit sagen. Trotzdem würde ich auf jeden Fall bei meiner Fraktion bleiben. Ich würde auf keinen Fall eine Fraktionswechslerin werden. Dafür missfielen mir die anderen Fraktionen doch zu viel. Außerdem war mein Test eindeutig gewesen. Ferox.
In diesem Moment hörte ich den Jubel meiner Fraktion und sah, wie ein grau gekleidetes Mädchen zu uns kam. Das kam noch viel seltener vor als der Wechsel zu den Ken. Dieses Mädchen war anscheinend recht interessant. Gerüchten nach war der letzte Wechsler aus Altruan vor einigen Jahren. Und was aus dem geworden ist, weiß wohl niemand. Wahrscheinlich ist er entweder ein Fraktionsloser geworden oder war gestorben. Oder beides. Altruan gehörten einfach nicht zu den Ferox.
Da hörte ich meinen Namen. Einige andere hatten nach der Stiff noch gewählt. Trittsicher und mit stolz stand ich auf. Rücken gerade und mit emotionslosem Blick. So, wie ich immer war. Ich wusste wo mein Ziel war. Deswegen ging ich nach vorne und nahm ohne Angst das Messer. Wie oft ich mich schon verletzt hatte. Als ich fün war hatte ich mich wahrscheinlich das letzte Mal ausversehen mit einem Messer selbst verletzt. Das war einfach ewig her. Sonst gab es nur Verletzungen bei Mutproben oder Spaßkämpfen. Dies hier war also keine große Sache. Ohne auch nur zu zittern oder zu zögern schnitt ich mir in die Hand. Das Blut kam hervor und bevor auch nur ein Tropfen verloren ging, hielt ich meine Hand über die glühenden Kohlen der Ferox. Die anderen Schalen hatte ich nicht einmal mehr beachtet.
Zufrieden hörte ich das Zischen, als mein Blut auf die Kohle traf. Ich drehte mich um und ging ruhig zurück zu meiner Fraktion, während laut gerufen wurde, das ich die Ferox gewählt hatte. Es war unnötig, denn die waren so laut, das man den Ruf sowieso nicht mehr hörte.
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Do Mai 14, 2015 2:16 pm

Warum musste diese Entscheidung nur so unglaublich schwer sein. Ja genau. Es war schwer, weil ich eigentlich zu keiner der Fraktionen wirklich gehörte. Das war nicht gerade einfach, aber das änderte nichts daran, dass meine Familie mich brauchte. Mein Bruder hatte uns schon verlassen. Da musste ich es nicht auch noch tun. Milly würde mich hassen und sie würde alles abbekommen. Mein Vater würde noch mehr kaputt gehen. Wie war das nochmal mit nicht mehr nachdenken? Das hatte wohl nicht ganz funktioniert.
Ich beobachtete die folgenden Wahlen der Menschen, der Jugendlichen. Wir entschieden hier über unser weiteres Leben. Das war eine unglaubliche Entscheidung, eine sehr entscheidende und ich hoffte, dass ich es richtig machte, dass ich etwas aus meinem Leben machen konnte. Plötzlich wurde ich aus dem Gedanken gerissen. Mein Name wurde aufgerufen. Ich war nicht die erste, die von den Candor wählen musste. Milly zupfte an meinem Ärmel. Ich sah sie an und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Es wird alles gut okey?“, sagte ich leise. Wie sehr ich mir wünschte, dass Mum das gerade zu mir sagte, immerhin Milly nickte mir zu und wollte mich festhalten, doch sie wusste, dass ich gehen musste. Ich spürte Dads Blick auf mir, doch ich konnte ihn nicht ansehen. Das schaffte ich nicht. Hoffentlich sah man die Schwellung wirklich nicht, denn dann wäre Dad dran. Ich stand also auf und strich mir noch einmal durchs Haar, lief dann die Treppe runter.
Es kam wie es kommen musste, denn ich stolperte auf der letzten Stufe der Treppe, fing mich aber selber wieder. Ich ließ mir meine Verunsicherung nicht weiter anmerken und lief weiter zu den Schalen. Die Schalen, die über mein Schicksal entschieden. Ich strich mir wieder durchs Haar und nahm mir dann das Messer, schnitt mir in die Handfläche und legte es wieder weg. Das Blut sammelte sich leicht in meiner Hand, wobei ich die Handinnenfläche noch nach oben hielt. Ich sah auf die Schalen. Was war ich? Mutig, wie die Ferox? Selbstlos, wie die Altruan? Friedlich, wie die Amite? Klug, wie die Ken? Nein, die Ken konnte ich nicht ausstehen. Ich sah noch einmal zu den Tribünen, wo alle Menschen und Fraktionen versammelt saßen. Meine Augen hatte ich geschlossen, atmete tief durch. Ich hatte keine Wahl. Ich öffnete meine Hand, spürte wie das Blut darüber lief und ließ es in die Schale der Candor tropfen. Es musste einfach so sein. Ich hörte den Applaus und sha zu meinem Vater. Er hatte es nicht anders erwartet. Er wäre vermutlich ausgetickt, wenn ich gegangen wäre.
Schnell senkte ich wieder den Blick und setzte mich zu den anderen, die zu den Candor gekommen waren. Ich strich mir wieder durchs Haar und schloss die Augen. Also ging es jetzt so weiter. Ich brauchte dringend eine Ausbildung und Hilfe, aber nein. Ich musste das schaffen, alleine, wegen Mum. Ich schuldete es ihr.
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Mo Apr 25, 2016 4:04 pm

Die Zeremonie zog sich. Vielleicht war es auch nur meine Wahrnehmung. Ich klatschte bei jedem neuen Ferox und war froh, als die Zeremonie ein Ende fand. "Na dann los!", rief ich und rannte los. Die anderen Ferox waren derweil auch schon aufgesprungen und rannten mir nach. Sie jubelten und grölten, wir waren einfach nicht zu überhören. Unser Weg brachte uns zu den Gleisen. Hier konnten die neuen Anwärter gleich mal zeigen, ob sie das Zeug zum Ferox hatten. Ich hörte das rattern des Zuges und sprang auf diesen auf. Ich öffnete die Tür und wartete, das die anderen reinsprangen.

Tbc: Ferox Dach
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BeitragThema: Re: Zeremoniesaal   Heute um 6:04 am

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Zeremoniesaal

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