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Chicago in der Zukunft: Die Welt ist in fünf Fraktionen unterteilt. Wie alle Sechzehnjährigen muss sich auch Beatrice einem Eignungstest unterziehen, um in eine der Fraktionen eingeordnet zu werden. Aber ihr Ergebnis ist nicht eindeutig: Sie ist eine Unbestimmte und somit eine große Gefahr für die Gemeinschaft. Aus Angst, ausgestoßen zu werden, verschweigt sie ihr Ergebnis und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das derer, die sie liebt, bedroht und muss sich zwangsläufig ihrem Mentor Four anvertrauen
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 Auf den Feldern

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BeitragThema: Auf den Feldern   So Dez 07, 2014 10:35 pm

Auf den Feldern der Amite, außerhalb des Zaunes.
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BeitragThema: Re: Auf den Feldern   Fr Mai 01, 2015 7:31 pm

Ich versuchte mich selbst zu motivieren, was mir jedoch weniger gelang, aber ich war nun einmal mit der Feldarbeit dran und da einige unserer Fraktionsmitglieder heute wegen der Zeremonie ohnehin unpässlich waren, hatte ich einfach keine Wahl. Die Arbeit musste getan werden, das wusste ich und hier half jeder jedem. Gut, wir waren nicht die Altruan und stellten die anderen immer vor unser eigenes Wohl, aber trotzdem war die Zusammenarbeit bei den Amite nun einmal das A und O.
Ich band mir mein blondes Haar zusammen, damit es mir bei der Arbeit auf dem Feld nicht unnötig im Gesicht herumflatterte. Ein Blick in den Spiegel bestätigte mir, dass ich mich nach draußen wagen konnte. Ich begab mich nach draußen und spürte gleich die warme Sonne auf meiner noch hellen Haut. Es war wirklich warm, obwohl es noch gar nicht so spät war. Ich sollte wohl einfach die Sonne genießen und nicht an die dreckige Arbeit denken, die mir jetzt gleich bevorstand.
Auf dem Weg begegnete ich bereits einigen Amite, die mich lächelnd begrüßten und ich konnte nicht umhin ihnen ebenfalls zuzulächeln und zurück zu grüßen. Zugegeben, manchmal verdrehte die Ferox in mir noch immer leicht die Augen, bei der gut gelaunten Art, die alle Amite an den Tag lagen, aber meistens munterte es einen doch einfach nur auf.
Ich hatte mir dieses Leben ausgesucht, also sollte ich mich auch nicht beschweren.
Auf dem Feld angelangt fiel mein Blick direkt auf ein Mädchen und meine Lippen spiegelten ein noch breiteres Lächeln wieder. Al war bereits bei der Arbeit und ihr braunes Haar glänzte in der Sonne.
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BeitragThema: Re: Auf den Feldern   Fr Mai 01, 2015 11:33 pm

Ab heute waren Alessia und Alessandro nicht mehr da. Schon früh waren ihre Eltern mit ihnen zur Zeremonie gegangen und so war ich alleine in dem kleinen Haus. Ich konnte nicht schlafen und nach lächeln war mir auch nicht. Ungewöhnlich eigentlich für mich. Doch sie waren meine Familie geworden und ich wusste ganz genau, dass die beiden sich für die Ferox entscheiden würden. Ich konnte es ihnen nicht verübeln. Sie würden beide gute Ferox abgeben.
Ich aß etwas Brot und zog mir dann meine Arbeitskleidung an. Viele Leute waren nicht da und so war der Rest gezwungen zu arbeiten. Das machte mir nichts aus, da es zumindest etwas Ablenkung war von diesem überaus grässlichen Tag.
Auf dem Weg zu dem Feld auf dem ich heute arbeiten würde, grüßte ich alle Amite und lächelte ihnen zu. Mein Lächeln war nicht echt, sondern komplett aufgesetzt. Ab und an verstand ich es hier nicht. Wäre es nicht netter, wenn man auch einmal weinen konnte und einfach es jemand verstand? Anscheinend nicht. Ein gespieltes Lächeln gefiel den Leuten wohl einfach besser.
Ich kam auf dem Feld an und schnappte mir meine Arbeitsutensilien. So kniete ich mich in die trockene Erde und fing an mich um die Kartoffeln zu bemühen. Heute war es wirklich warm, besonders für die Jahreszeit.
Mit meinem Arm schob ich mir ein paar dunkelbraune Haarsträhnen aus dem Gesicht und drehte mich um. Es war Grace, die dort stand. "Hey.", meinte ich lächelnd zu dem blonden Mädchen. Wir arbeiteten eigentlich die meiste Zeit zusammen, was daran lag, dass wir zusammen die Initation durchgestanden hatten.
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BeitragThema: Re: Auf den Feldern   Sa Mai 02, 2015 1:42 pm

Ich lächelte ebenfalls, als Alexis mich begrüßte und umarmte sie kurz, wie es bei den Amite nun einmal üblich war. "Hey Al", begrüßte ich sie dabei und blickte sie dann an. Al war unglaublich hübsch und strahlte eigentlich immer, doch heute war es nicht ihr echtes Lächeln. Erkennen konnte das wohl jeder, aber bei den Amite ging es die meiste Zeit einfach darum glücklich auszusehen, wie es einem im Inneren ging war oftmals egal. Ich hatte auch anfangs häufig Probleme gehabt immer auf Strahlemann zu machen, wenn ich eigentlich heulen wollte. Doch wir mussten den Schein waren, alles war gut, alles war toll. Doch das war es heute nicht. Ich wusste, warum Al heute nicht lächeln konnte und man könnte es ihr wohl kaum verübeln. Alessandro und Alessia Milano würden heute ihre Zeremonie haben und sie würden nicht zurück kommen. Hier wussten eigentlich alle, dass sie zu den Ferox gehen würden, aber nun war es tatsächlich soweit. Al und Ally waren fast unzertrennlich gewesen, wie Schwestern. Ich schenkte Al ein aufmunterndes Lächeln und nahm meine Arbeitsutensilien zur Hand. Vielleicht würde ich es ja schaffen sie etwas abzulenken, auch, wenn ich mir bewusst war, dass das nicht leicht werden würde.
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BeitragThema: Re: Auf den Feldern   Sa Mai 02, 2015 4:45 pm

Grace war ein wirklich nettes Mädchen und ich konnte behaupten, dass wir befreundet waren. Aber wer war das bei den Amite nicht? Manchmal verbrachte ich wohl zu viel Zeit mit Ally und Sandro, sodass ich kaum die Leute um mich herum wahrnahm. Wie zum Beispiel Grace. Wir arbeiteten fast tagtäglich zusammen und trotzdem hab ich es nie für nötig angesehen mehr mit ihr zu machen.
Ich erwiderte die Umarmung von Grace und machte mich dann wieder an die Arbeit. Erst arbeiteten wir still nebeneinander und ich wusste nicht so recht, was ich zu der hübschen Blondine sagen sollte. Wäre ihre Haut nicht so hell, wäre sie wohl vom Aussehen her die perfekte Amite. Mit ihren glänzenden blonden Haaren und den eisblauen Augen. Zumindest fand ich es so.
Ich sah über die Reihe der Felder und entdeckte einige Jungs die zu uns rübersahen. "Was glaubst du wie die neuen Initianten sind?", fragte ich Grace und wandte den Blick von den Jungs ab, welche schon im Frühling ihre Shirts wegen der Wärme auszogen. Ich sollte wohl Sandro nicht hinterhertrauern. Das hätte zwischen uns nie gepasst. Mein gesamtes Leben würde ich eine Amite bleiben und vielleicht sollte ich endlich anfangen mich zu trauen mit den Jungs zu sprechen. "Gehst du heute zum Lagerfeuer?", fragte ich sie, da ich sie bisher nie dort gesehen hatte. Vielleicht hatte ich darauf nicht geachtet, aber normalerweise nahm ich meine Mitmenschen zumindest etwas war.  Und ich liebte das Lagerfeuer. Alle tanzten und sangen zusammen. Manche spielten auf Instrumente und wir verbrachten die gesamte Nacht zusammen. Es war bisher immer schön gewesen.
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BeitragThema: Re: Auf den Feldern   Sa Mai 02, 2015 10:30 pm

Al und ich hatten letztes Jahr gemeinsam die Initiation absolviert. Wir beide waren wohl diejenigen, die die Fraktionen mit am meisten überrascht hatten. Es war nun einmal nicht üblich, dass eine Ferox oder eine Candor zu den Amite wechselte, nee wir hatten es getan. Ichbhatte mich wohl für das geringste Übel entschieden. Altruan und Ken waren für mich niemals in Betracht gekommen. Für die Candor war ich einfach nicht gemacht. Ich wollte mein Leben einfach nicht vor allen offenlegen und die Ferox... ja, die meisten hatten wohl damit gerechnet, dass ich dort einfach bleiben würde, aber ich wollte nicht kämpfen. Die Amite schienen immer glücklich und ausgelassen zu sein und genau das wollte ich auch. Doch auch nach einem Jahr hier hatte ich noch immer ab und an Schwierigkeiten mich hier voll und ganz einzugliedern.
Al und ich arbeiteten still nebeneinander, immer wieder stand ich auf, fechelte mir etwas Luft zu und trank etwas. "Ich weiß nicht, wer weiß wie viele es dieses Mal sein werden...", antwortete ich auf Alexis Frage und blickte die hübsche Brünette an. Die Amite waren nicht die beliebteste Fraktion, aber ich bereute den Wechsel nicht. Mein Blick wanderte über das Feld und blieb an ein paar Jungs hängen. Sie waren gut 1 Jahr älter als wir und ich musste zugeben, dass mir der Ausblick gefiel. Sie hatten ihre Obeteile ausgezogen und zeigten so allen, dass nicht nur Ferox das Privileg der Sixpacks für sich verbucht hatten. Ich sah wieder zu Al, als sie die nächste Frage an mich stellte. Ich biss mir auf die Unterlippe und strich mir über mein Haar, welches sich von der Sonne bereits ziemlich aufgeheizt hatte. Ich war schon beim Lagerfeuer gewesen, nicht immer und lange nicht so regelmäßig, wie andere Amite. Ich wusste, dass Al und Ally fast immer dort gewesen waren. Die Stimmung war immer ausgelassen, es wurde gesungen, getanzt, geredet und geflirtet und ich musste zugeben, dass es mir vermutlich mal wieder gut tun würde.
"Ja, ich denke schon... Und du? Ich meine.. ich weiß ja, dass du immer mit Ally dort warst", sagte ich und blickte sie prüfend an. Im Gegensatz zu Al war ich nicht in eine Amite Familie aufgenommen worden, sondern lebte in einem Haus mit 2 anderen Amite, die beide 2 Jahre älter waren als ich. Ich verstand mich gut mit ihnen, natürlich, aber es war nun einmal etwas anderes als eine Familie.
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BeitragThema: Re: Auf den Feldern   Sa Mai 09, 2015 4:43 pm

"Es ist schon komisch. Letztes Jahr waren wir es, die diese Fraktion gewählt haben. Es ist unglaublich, dass es schon ein ganzes Jahr her ist.", meinte ich und sah auf meine Hände, die durch die Erde dreckig geworden waren. Früher kam ich nie mit Erde in Berührung, sondern bin in einem dieser modernen Wohnkomplexe aufgewachsen in denen ich bei meiner Familie gewohnt hatte. Jayce war zwar nicht mehr da gewesen, aber Spencer schon. Genauso wie Mom und Dad, auch wenn diese meinen Wechsel zu den Amite nie toleriert haben. Und Jayce? Der hat mich nie besucht. Dachte er überhaupt an mich, schließlich waren wir mal ein Herz und eine Seele gewesen? Nicht so wie Spencer, der einfach zu den Candor gepasst hat. Wir waren jedoch immer anders gewesen, das war uns schon von Anfang an bewusst.
Ich dachte über meine Antwort einen Augenblick nach. "Eigentlich wollte ich nicht, wegen Ally und Alessandro. Aber was hat es schon für einen Sinn traurig zu sein, weil sie weg sind? Es ist besser für sie, sie waren schließlich nicht glücklich hier. Und ich sollte mich nicht abschotten, die beiden sind schließlich nicht die einzigen Menschen hier.", ich lächelte leicht und sagte das wohl hauptsächlich um mich selbst zu ermutigen. "Wie wäre es wenn wir zusammen hingehen? Und die Typen da drüben würden uns sicherlich auch gern Gesellschaft leisten.", ein leichtes Grinsen huschte über meine Lippen. Mein Blick wanderte von Alexis zu den Jungs, die uns zuzwinkerten. Vielleicht konnte mich das Lagerfeuer ja wirklich auf andere Gedanken bringen. Es war nicht unmöglich Spaß ohne Ally und Sandro zu haben. Außerdem hatte ich jetzt vielleicht die Chance so Leute wie Grace kennenzulernen. Wenn sie nichts dagegen hatte, konnte das heute witzig werden. Irgendwie freute ich mich schon auf die ausgelassene Stimmung die am Abend wieder herrschen würde.
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BeitragThema: Re: Auf den Feldern   Sa Mai 09, 2015 7:57 pm

''Ja, das ist unglaublich, wie schnell das Jahr vorbeigegangen ist'', antwortete ich und blickte in Richtung Stadt und den Bezirk der Ferox. Ich hatte meine Eltern nun ein Jahr lang nicht mehr gesehen und ich wusste auch nicht, ob ich sie in naher Zukunft noch einmal sehen würde. Da war ich wohl selbst Schuld, ich hatte sie immer im Glauben gelassen, dass ich bei den Ferox bleiben würde, hatte mir nie anmerken lassen, dass ich mich ausgerechnet für die widersprüchlichste Fraktion entscheiden würde. Dementsprechend hatten sie mich damals auch angesehen. Schnell wandte ich meinen Blick wieder ab. Ich sollte meinen Kopf nicht darüber zerbrechen, das ganze war Vergangenheit und ich würde es auch wieder tun, immerhin war es mein Leben.
Ich blickte wieder Al an, die kurz zögerte, bevor sie mir auf meine Frage antwortete. Ich nickte zustimmend, als sie feststellte, dass es keinen Sinn hatte Trübsal zu blasen, vor allem hatte sie hier bei den Amite kaum eine Chance dazu. Wenn sie es nicht von selbst einsah, dann bekam sie nun einmal einfach eine Dosis Friedensserum mehr. Das war etwas, was ich an den Amite hasste. Solange man glücklich war, war das hier der Himmel auf Erden, aber Gefühle wie Frustration, Wut, Trauer waren hier nicht gerne gesehen und wurden auch nicht geduldet, man verbarg sie einfach besser und zeigte es keinem.
Ich blickte auf und lächelte, als Al vorschlug, dass wir zusammen losgingen. ''Ja, gerne'', antwortete ich und auch mein Blick wanderte wieder herüber zu den Jungs, die uns nun zuwinkten. Ein leichtes Grinsen umspielte meine Lippen und ich fuhr mir mit der Hand durch mein Haar. Die Sonne brannte mittlerweile ziemlich auf meiner Haut und es war wirklich heiß geworden. Ich schnappte mir wieder meine Wasserflasche und trank ein paar große Schlücke, als ich wieder absetzte bemerkte ich, dass die beiden gut aussehenden Jungs auf dem Weg zu uns waren. Ich stieß Al an, die gerade in eine vollkommen andere Richtig blickte und dann waren die beiden bereits bei uns.
''Hey mi Ladies'', sagte der eine, während der andere uns anlächelte. ''Hey'', antwortete ich lächelnd.
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